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Dorfchronik
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Hausnamen in Hohn und Kolvenbach und ihre Bedeutung

 

 

News aus Hohn und Kolvenbach

 

Rückblick auf 2016

Karneval im Bürgerhaus Hohn
Klappern vor Ostern
Neugestaltung Kriegerehrenmal

Rückblick auf 2015

Rückblick auf 2017

Rückblick auf 2018

 

Karneval am Weiberdonnerstag im Bürgerhaus

Das Weiberdonnerstagsteam hatte die jecken Weiber aus Hohn und Kolvenbach am Weiberdonnerstag, dem 4. Februar 2016, zum 18. Möhneklatsch in das Bürgerhaus eingeladen. Zahlreiche gut kostümierte Weiber waren der Einladung gefolgt und erlebten einen vergnügten Nachmittag. Traditionell nahmen auch Möhnen aus Eicherscheid und Nöthen teil.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helga Kohl bei ihrem Auftritt als Verhaltensforscherin


Auftritt des Männerballetts "Die Euenheimer Traumtänzer" mit ihrer Hüttengaudi



Die Jecken Weiber von Hohn tanzen einen  Hexentanz ...



... und brauen ein Hexengesöff



Lisa Pitsch bei ihrem Auftritt als "Lisbeth von Ramscheid hat den Führerschein"


Die Jecken Weiber lauschten interessiert den Vorträgen 

 


Lisa Pitsch und Marianne May mit Ihrem Sketch "Der Traummann"


Christine Eiteljörg bei ihrem Auftritt als Et Trien vum Hohn

 

Dat Trien hat sich fein gemacht

 

Am frühen Abend, zum Ende des Möhneklatsch, gab es für die Möhne ein köstliches Buffet.

 

Ab 19.00 Uhr waren dann die Männer zum Möhneball mit eingeladen

 


Das Duo "Die Hürth-Män" sorgte den ganzen Abend für gute Stimmung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Gewinnerin des 1. Preises beim Kostümwettbewerb
bei den Einzelpersonen

 


Die Gewinner des 1. Preises beim Kostümwettbewerb
bei den Gruppen

 

 

 

 

 

Zurück zum Anfang 2016

 

 

Klappern vor Ostern

Von Gründonnerstag bis Ostersamstag ersetzten die Klapperkinder nach altem Brauch die in dieser Zeit schweigenden Kirchgenglocken, indem sie morgens, mittags und abends mit ihren Klappern durch Hohn und Kolvenbach zogen.

 

 

Zurück zum Anfang 2016

 

 

Neugestaltung des Kriegerehrenmals Hohn

Das Kriegerehrenmal in Hohn wurde am 16.10.1966, also vor 50 Jahren, im Rahmen eines Festaktes eingeweiht. Wie den noch vorhandenen Zeitungsberichten mit Fotos zu entnehmen ist, bewegte sich der lange Festzug von der Kapelle in Kolvenbach mit musikalischer Begleitung der Mutscheider Dorfkapelle zum Ehrenmal. Voran wurde die Kriegervereinsfahne von 1910 getragen.

Auf zwei Gedenksteinen sind die Namen der Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege aus Hohn und Kolvenbach eingemeisselt. Daneben befindet sich ein aus Stein gehauenes Kreuz.

 

 

Auf der Grünanlage um das Kriegerehrenmal wurden mehrere Bäume gepflanzt. Eine rundum verlaufende Hecke grenzte das Areal ab. Das war, wie auf dem Foto zu erkennen ist, zuerst eine Tannenhecke, die aber offenbar im Laufe der Zeit gegen eine Buchenhecke ausgetauscht wurde. Auch auf dem Foto ist zu erkennen, dass das Gässchen, von dem die Zuwegung zum Ehrenmal erfolgt, zum Zeitpunkt der Einweihung noch keine Teerdecke aufwies.

Der Rasen wurde vom städtischen Bauhof (die Fläche steht im städtischen Eigentum) regelmäßig gemäht, ebenso wurde die Hecke einmal im Jahr geschnitten. Die Pflanzbeete vor den beiden Gedenksteinen und im vorderen seitlichen Bereich wurden von der Dorfbevölkerung unterhalten und gepflegt.

Die auf dem Foto erkennbaren kleinen Bäumchen sind im Laufe der 50 Jahre zu stattlichen Bäumen herangewachsen und wurden durch ihre Höhe und ihr Alter bei Sturm zu einer Gefährdung für den unmittelbar angrenzenden Kindergarten.

Erich Pitsch, der zweite Vorsitzende des Bürgervereins Hohn/Kolvenbach e.V., hegte bereits seit einiger Zeit den Wunsch nach einer Neugestaltung des Ehrenmals und hatte auch einen Plan ausgearbeitet, wie diese Neugestaltung aussehen sollte. Auch die örtliche Feuerwehr Hohn/ Kolvenbach trug sich mit dem Gedanken an eine Neugestaltung.

Voraussetzung für die Neugestaltung war die Entfernung der alten Bäume. Nach längeren diesbezüglichen Verhandlungen von Erich Pitsch mit dem städtischen Bauhof rückte dieser Ende Februar 2016 mit entsprechendem Gerät an und fällte und entsorgte die Bäume.

In einer gemeinsamen Besprechung des Vorstands des Bürgervereins mit Vertretern der örtlichen Feuerwehr erläuterte Erich Pitsch seine Vorstellungen von der Neugestaltung und fand die Zustimmung aller Beteiligten.

 

Vor Beginn der Erneuerungsarbeiten rückte Erich Pitsch dem Zugangsweg zum Ehrenmal mit seinem Dampfstrahl-Hochdruckreiniger zu Leibe und beseitigte Moos und Flechten von den Natursteinplatten.

Am Samstag, dem 2. April 2016, fanden sich zahlreiche Mitglieder der örtlichen Feuerwehr und des Bürgervereins bei gutem Wetter an Ort und Stelle ein und begannen mit den Arbeiten.

Heinz-Dieter Schäfer, der Vorsitzende des Bürgervereins, hatte kurz zuvor privat einen gebrauchten Minibagger erworben und stellte diesen für die Erdarbeiten zur Verfügung. Hermann-Josef Bützler von der Feuerwehr kennt sich in der Bedienung von Baggern aus und bewerkstelligte mit dem Bagger die Erdarbeiten, was natürlich eine enorme Erleichterung gegenüber der Arbeit von Hand darstellte. Erich Pitsch hatte vorher bereits die Bereiche um die beiden Gedenksteine freigelegt, da diese Bereiche mit dem Bagger nicht erreichbar waren.

 

 

Die noch vorhandenen Baumstümpfe mit Wurzeln von den entfernten Bäumen wurden so weit wie möglich mit dem Bagger ausgegraben und entfernt. Hierbei versuchte sich auch Heinz-Dieter Schäfer erstmals mit seinem eigenen Bagger und schaffte dies schon ganz gut.

 

 

 

Der Baumstumpf mit Wurzeln der entfernten Douglasie unmittelbar hinter den beiden Gedenksteinen konnte wegen seines Umfanges nicht entfernt werden. Stattdessen wurde der Baumstumpf von Erich Pitsch bis unter Bodenniveau abgesägt und der Stumpf dann mit Erde überdeckt.

 

Die Stadt hatte ca. 400 gebrauchte Begrenzungssteine zur Verfügung gestellt. Hiermit wurde hinter den beiden Gedenksteinen im Halbrund ein Pflanzbeet für eine Buchenhecke eingefasst. Das Pflanzbeet wurde mit dem bei dem Erdaushub gewonnenen Mutterboden aufgefüllt und kurzfristig die Buchenhecke gepflanzt.

 

 

 

                

Zwischen den beiden Gedenksteinen wurden zwei Betonplatten verlegt, die bei der seinerzeitigen Neugestaltung des Friedhofes als Treppenstufen noch verfügbar waren. Auf diesen beiden Platten soll bei der Kirmes und am Volkstrauertag der Kranz sowie dauerhaft eine Grableuchte aufgestellt werden.

 


Der Bereich zwischen den Gedenksteinen und der Buchenhecke mit jeweils einem Zugang links und rechts vom Eingangsweg wurde ausgebaggert und dann zuerst mit Lava verfüllt, die Peter Bützler zur Verfügung stellte und mit seinem Frontlader antransportierte. Sodann wurde die Fläche mit Basaltsplitt aufgefüllt.

 

 

 

  Auch das Pflanzbeet links vor den Gedenksteinen wurde mit einer Einfassung aus Steinen versehen und hergerichtet.

 

 


Die Fugen zwischen den Natursteinplatten des Zugangsweges waren teilweise nicht mehr ausgefüllt oder aber marode. Deshalb wurden alle noch vorhandenen Fugenreste entfernt und die Natursteinplatten neu verfugt.

 

 

 

Natürlich gehörten auch Pausen dazu. Die  Frauen bzw. Mütter der Aktiven versorgten die Einsatzkräfte mit Stärkungen in fester und flüssiger Form.

 

 

 

 

 

Peter Bützler setzte seinen Frontlader dazu ein, die ausgebuddelten Baumstümpfe aufzuladen, Erich Pitsch transportierte sie mit seinem Trecker ab. Den bei dem Erdaushub übrig gebliebenen Boden planierte Peter Bützler auf dem Ehrenmalgelände  und in den Schlaglöchern der angrenzenden Kirmeswiese ein und bearbeitete die Flächen dann mit einem speziellen Gerät. Erich Pitsch säte diese Flächen mit Rasensamen ein. 

 

 

 

Hinter den beiden Gedenksteinen wurden zwei Fahnenstangen montiert. Hierzu wurden die  aus der Zeit, in der sich im jetzigen Kindergartengebäude die Volksschule befand, noch vorhandenen und seitdem nicht mehr genutzten Fahnenstangen sowie deren Ständer nach dort versetzt, entrostet und neu angestrichen. Die Fahnenstangen wurden mit neuen Aufhängevorrichtungen für die Fahnen versehen.

 

 

 

 

 

Es wurden eine Bundes- und eine Europafahne neu beschafft. Die Fahnen werden bei besonderen Anlässen,  z. B. Kranzniederlegung bei der Kirmes und am Volkstrauertag, gehisst.

Der Bürgerverein Hohn/Kolvenbach hat sich gegenüber der Stadt verpflichtet, das Kriegerehrenmal und die umgebende Fläche künftig zu pflegen.

Der Bürgerverein und die Feuerwehr Hohn können stolz darauf sein, mit dem neu gestalteten Kriegerehrenmal eine Anlage geschaffen zu haben, mit der das Andenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege aus Hohn und Kolvenbach in würdiger Form weiterhin bewahrt wird.

 

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